Kommentar Kulturpolitik

Die Reform der Wiener Filmfestivalförderung gestaltet sich als Farce

MICHAEL OMASTA | Falter & Meinung | aus FALTER 04/17 vom 25.01.2017

Eine erfolgreiche Reform schaut anders aus. Im vergangenen September berichtete der Falter vorab über Pläne der Stadt Wien, ihre Förderung der Filmfestivals neu zu ordnen. Dazu wurde, im Sinn größerer Transparenz, ein unabhängiger Beirat installiert, der zweimal im Jahr über die Einreichungen der Wiener Filmfestivals und Sommerkinos respektive die Höhe der jeweils zu gewährenden Mittel befinden sollte.

Am kommenden Freitag werden die Ergebnisse den Gemeinderat passieren, doch beim Forum österreichischer Filmfestivals (FÖFF), das für die Interessen von mehr als 20 heimischen Veranstaltern eintritt, spricht man offen von einer "Farce".

Grund für den Ärger ist, dass außer verschärfter Konkurrenz niemand bekommt, was er wollte. Speziell die jüngeren Festivals hofften darauf, nach Evaluierung ihrer Konzepte so weit gefördert zu werden, dass sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern künftig wenigstens 8,50 Euro Mindestlohn bezahlen können. Umgekehrt dürfte manch traditionsreiches

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