"Wir Grünen haben Vorurteile abgebaut"

Eva Glawischnig über Alexander Van der Bellen als Eisbrecher und ihre größte Sorge: Hass im Netz

INTERVIEW: NINA HORACZEK BARBARA TÓTH | Politik | aus FALTER 04/17 vom 25.01.2017

Wenn Alexander Van der Bellen am 26. Jänner im historischen Sitzungssaal sein "Ich gelobe" sagen und damit neunter Bundespräsident der Zweiten Republik wird, kann sich eine ganz besonders freuen: Grünen-Chefin Eva Glawischnig war es, die Van der Bellen überredete, als Bundespräsidentschaftskandidat anzutreten. Nach einem fast einjährigen Wahlkampf hat Van der Bellen vergangenen Dezember die Stichwahl gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer mit 53,8 Prozent gewonnen und zieht nun in die Hofburg ein.

Falter: Frau Glawischnig, es war Ihre Idee, Alexander Van der Bellen als Kandidaten für die Hofburg aufzustellen. War es ein harter Kampf, ihn zu überreden?

Eva Glawischnig: Es stimmt, er hat lange überlegt. Van der Bellen, meinte, politisch spreche sehr viel für eine Kandidatur. Aber aus seiner persönlichen Sicht spreche alles dagegen. Seine größte Sorge war der Verlust der persönlichen Freiheit. Die Vorstellung, ständig vom Verfassungsschutz beschützt zu werden, hat ihm gar nicht

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