Großbritannien &die Eiserne Lady 2.0

Theresa May schießt übers Ziel hinaus. Die Briten haben nicht unbedingt für einen harten Brexit gestimmt

KOMMENTAR: TESSA SZYSZKOWITZ | Falter & Meinung | aus FALTER 04/17 vom 25.01.2017

Für die Daily Mail ist Theresa May "die zweite Eiserne Lady". Seit die britische Regierungschefin der EU damit gedroht hat, ihr Land in ein Steuerparadies zu verwandeln, hat sie die europhobe britische Boulevardpresse fest in ihrer Handtasche. Premierministerin Theresa May will ihre Inseln nicht nur aus der EU führen, sie will auch den europäischen Binnenmarkt und die Jurisdiktion des Europäischen Gerichtshofes verlassen. Was bietet sie als Ersatz an? Ein Freihandelsabkommen mit möglichst niedrigen Handelsbarrieren.

Die Britischen Inseln driften damit weiter vom europäischen Kontinent weg als Norwegen, das zwar nicht EU-Mitglied ist, aber Mitglied des Binnenmarktes, und leistet im Gegenzug dafür auch einen Beitrag zum EU-Budget. Für die britische Wirtschaft ist diese Entwicklung bedenklich. Große Banken - britische wie internationale -haben bereits angekündigt, dass sie hunderte Arbeitsplätze in die EU transferieren werden. Der Finanzplatz City of London, bisher der Goldesel Großbritanniens,

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