Die unrasierte Venus

Bevor die Akademie der bildenden Künste saniert wird, luden die Studierenden zu einem Rundgang durch die Klassen ein


BESUCH: MATTHIAS DUSINI
Feuilleton | aus FALTER 04/17 vom 25.01.2017

Ein Hauch von Ärzteserie breitete sich in der Akademie der bildenden Künste aus, die vergangene Woche zum traditionellen Rundgang lud. Die Klassen der Akademie präsentierten ihre Arbeiten, und Künstlerin Louise Deininger schob in einer Performance ein Krankenhausbett durch die Gänge der Kunstschule am Schillerplatz. Die Studentin wollte damit auf das Phänomen der Klinophilie aufmerksam machen, der verhaltensauffälligen Liebe zum Bett.

Der Rundgang durch die Gebäude der Akademie, zu denen außerdem Ateliers im Prater und im Semperdepot gehören, gibt einen Einblick in die fantastischen Welten des Nachwuchses. Da wird genäht und gemalt, performt und gefilmt. Zu sehen sind in erster Linie keine fertigen Ausstellungen, sondern Werkstattszenen und Ausschnitte aus aktuellen Projekten. Louise Deininger etwa beschäftigt sich gerade mit dem Zusammenhang zwischen Konzeptkunst und Neurowissenschaften.

Nach dem Studium müssen die Künstlerinnen und Künstler professionell arbeiten und sich

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