Nüchtern betrachtet

Keine Sorgen, ich bin die Mehrheit von morgen

Feuilleton | aus FALTER 04/17 vom 25.01.2017

Ich habe einen Irrtum begangen. Ich gestehe diesen gerne ein, was mir indes sehr leicht fällt, da es sich um einen lässlichen, um nicht zu sagen, einen läppischen Irrtum handelt. Falls ihn überhaupt jemand bemerkt hat, hat niemand was gesagt, weil eh vollkommen klar ist, dass mit der letzte Woche an dieser Stelle angepriesenen Musikkompilation für Herz und Hintern, der "Ernte 2017", die naturgemäß zu Jahresbeginn 2017 erscheinende "Ernte 2016" gemeint war. Insgesamt und global besehen müssen wir aber in der Tat irrtumsfreudiger werden. Wer bei einem Problem nicht weiterkommt, so hat ein Philosoph einmal gemeint, soll öffentlich eine prononcierte These dazu aufstellen, dann wird irgendjemandem schon was Schlaues dazu einfallen, und wir alle können nach etwaigen Irrtumsbereinigungen auf höherem Niveau weitermachen.

Noch ist es nicht so weit. Noch sind die narzisstischen Krakeeler am Drücker, die "wroooong!" plärren, falls ihnen die Realität nicht zu Gesichte steht, und daherlabern,

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige