Bildung als Rezept gegen IS und Identitäre

Der neue Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky verspricht, Mauern im Wiener Bildungssystem einzureißen


PORTRÄT: NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 04/17 vom 25.01.2017

Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl ist kein nachtragender Mensch. Als die Bezirkszeitung im Jahr 2005 die schönsten Kandidaten für die Wiener Landtagswahlen kürte, gewannen Parteichefin Maria Vassilakou für die Grünen und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache für die Blauen. Häupl ging hingegen leer aus. Ein gewisser Jürgen Wutzlhofer staubte den Titel des roten Politschönlings ab.

Zwölf Jahre später präsentiert Häupl im Roten Salon des Wiener Rathauses den Feschak von damals als neuen Stadtrat für Bildung und Integration.

Statt auf Wutzlhofer hört der neue Stadtrat mittlerweile auf den Namen Czernohorszky. Nach der Hochzeit mit der Politologin Eva Czernohorszky, die die Abteilung Technologie-Services der Wirtschaftsagentur der Stadt Wien leitet, hat er deren Nachnamen angenommen.

Czernohorszky, der erst 2015 neuer Stadtschulratspräsident von Wien wurde, ist nun nach seinem Aufstieg in die Stadtregierung für fast 230.000 Schülerinnen und Schüler und fast 90.000 Kindergartenkinder

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