Armut bis Zahlungsrückstand -einige Begriffsklärungen

GLOSSAR, FALTER 05/17 vom 01.02.2017

Armutsgefährdung: Als armutsgefährdet gelten in der EU jene Haushalte, deren Äquivalenzeinkommen unter 60 Prozent des Medians aller Äquivalenzeinkommen des Landes liegt. Die

Armutsgefährdungsschwelle 2015 beträgt für Alleinlebende 13.956 Euro pro Jahr bzw. 1163 Euro pro Monat. Hinzuzurechnen sind 582 Euro pro Monat für jede weitere Person ab 14 Jahren und 349 Euro pro Monat für jedes Kind unter 14 Jahren im Haushalt.

Armutsgefährdungslücke: Sie ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Medianeinkommen von Armutsgefährdeten (jene mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle) und der Armutsgefährdungsschwelle. Der statistisch relevante Wert für die Armutsgefährdungslücke wird über den Median der Äquivalenzeinkommen der Armutsgefährdeten ermittelt. Dargestellt wird die Lücke in Prozent dieser Schwelle (Österreich 2015: 20,5 %). Anders gesagt: Viele der armutsgefährdeten Personen haben erheblich weniger Einkommen, als die statistische Einkommensarmut ausweist.

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