WIENERLIEDPUNK

Tradition trifft Anarchie: Das Trio Fiaker Fiasko präsentiert sein erstes Album

PORTRÄT: STEFANIE PANZENBÖCK FOTO: HERIBERT CORN
FEUILLETON, FALTER 05/17 vom 01.02.2017

Das Album beginnt bedeutungsschwer: "I sog nix!", intoniert Manuel Zauner, der Fiaker-Fiasko-Kontrabassist, und legt nach: "Des geht mi olles nix an. I misch mi do net ein, weil i do net hinschau."

Das Trio, das neben Zauner aus dem Akkordeonisten Ernst Pohn und dem Gitarristen Alexander Lingl besteht, hat auf seinem ersten Album, das es am Freitag bei der Wienerlied-Konzertreihe "Einedrahn" präsentiert, doch noch einiges zu sagen.

Unter den 13 Nummern befinden sich Eigenkompositionen, neu interpretierte alte Wiener Volkslieder sowie die Vertonung eines H.C.-Artmann-Gedichts. Es geht um Wurschtigkeit, den Tod, einen schwarzen Kohlenmann, die U-Bahn, den Wein sowie um Melancholie und den Keller. Die Themen fügen sich in das, was man gemeinhin als wienerische Morbidität bezeichnet.

Musikalisch hat das Trio trotz der Vielfalt in der Wienerlied-Szene eine Nische entdeckt: "Es gibt so viel Blues im Wienerlied, wir wollen den Punk hineinbringen", sagt Manuel Zauner. Wobei die drei mit dem Begriff

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