Digitalia

IT-Kolumne


ANNA GOLDENBERG
MEDIEN | aus FALTER 05/17 vom 01.02.2017

An einem breiten Lächeln kann man wenig aussetzen. Es mag vielleicht beim Flötenspielen hinderlich sein, aber ein herzlich lächelnder Mensch wirkt so sympathisch, dass man ihm keinen Wunsch abschlagen kann. Oder? Kürzlich wurde im Journal of Consumer Research eine Studie veröffentlicht, in der die Forscher 324 Projekte auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter analysierten. Auf Kickstarter kann jeder mit kleinen Beträgen vielversprechende Ideen unterstützen und wird vom Projektteam belohnt. Hier nahmen etwa die erste massentaugliche Smartwatch, Pebble und das Virtual-Reality-Headset Oculus, das 2014 von Facebook gekauft wurde, ihren Anfang.

Die Forscher kategorisierten die Profilbilder der Projektleiter nach Breite des Lächelns. Es zeigte sich, dass jene, die ein schmales Lächeln zeigten, um 50 Prozent mehr Geld bekamen. Profile mit breitem Lächeln wurden dafür öfter auf Facebook geteilt. Die Begründung der Studienautoren: Ein breites Lächeln wirkt herzlich, ein schmales kompetent. Das gilt aber nur für Menschen, die etwas verkaufen wollen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige