Der letzte Sex ist lange her

Derbe Sprache, berührende Inhalte: Das Hamburger Pimmelpopduo Schnipo Schranke über Depression, Haschisch, Feminismus und E-Musik

Gespräch: Gerhard Stöger | Feuilleton | aus FALTER 06/17 vom 08.02.2017

Das ist ist die neue Schule, das ist Schnipo Schranke: 'ne Kurze und 'ne Kranke, zwei Peanuts ein Gedanke." So stellte sich das Hamburger Duo 2015 auf seinem ersten Album "Satt" vor, und so beginnt nach wie vor jedes Konzert.

Die "Kurze", Fritzi Ernst, ist eigentlich klassisch ausgebildete Blockflötistin, die "Kranke", Daniela Reis, Cellistin. Als Schnipo Schranke bilden sie eine der gegenwärtig auffälligsten deutschen Popbands. Explizite, gerne auch kindische, bisweilen derbe und immer direkte Texte treffen auf eingängige Musik zwischen Indiebastelei, Elektropop, Chanson und Hip-Hop. Dem niedlichen Debüt folgt mit "Rare" nun ein deutlich ausgereifteres zweites Album; weniger Pipifax, mehr Professionalität, lautet das Motto.

Im Gespräch bei Tee und Zigaretten erweisen sich die vermeintlichen Gören als sympathische, reflektierte und fast ein bisschen schüchterne junge Frauen, die ihre aktuelle Popularität selbst noch staunend betrachten.

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