Nüchtern betrachtet

Im nächsten Leben werde ich Schwerenöter

Stadtleben | aus FALTER 06/17 vom 08.02.2017

Ich habe gern Licht in meinem Topf, aber nachdem meine Dunstabzugshaubenbeleuchtungsanlage komplett ausgefallen ist und bei selbsttätigem Eingriff Autoelektroexekution zu befürchten war, bin ich zum Elektroinstallateur Figl gegangen und habe gesagt: "Hilfe, meine Dunstabzugshaubenbeleuchtungsanlage ist kaputt!" "Machma", wurde mir beschieden, "morgen zwischen neun und zehn." Und tatsächlich: Am nächsten Tag um halb zehn stand der Chef in meiner Küche, zerlegte meine Dunstabzugshaube, ich reinigte die mit dem Altfett des letzten Jahrzehnts verpickten Teile, der Chef schraubte noch ein bisschen weiter, verbog irgendwelche Leiter und sagte dann: "Ich muss ihnen eine halbe Stunde und die zwei Lamperln verrechnen." Ich bedankte mich, bezahlte beglückt 55 Euro 42 sowie drei Euro Trinkgeld und hab jetzt wieder super Licht in meinem Topf.

Unlängst lud mich jemand ein, auf einem Podium was Kritisches gegen die Kommerzialisierung zu sagen, und lieferte auch gleich ein paar Vorschläge, in welche

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