Die Revolution der Superreichen

Dass sich Facebook, Google und Co gegen Donald Trump verbünden, ist nichts weiter als liberaler Populismus

Gastkommentar: Thomas Wagner | Falter & Meinung | aus FALTER 06/17 vom 08.02.2017

Das Silicon Valley revoltiert. Mit seinem Einwanderungsverbot für Menschen aus sieben muslimischen Ländern hat US-Präsident Donald Trump einen Proteststurm ausgelöst. Gute Beziehungen zur Digitalbranche hatte er nie.

Demonstrativ unterstützt wurde er im Wahlkampf nur von einem aus dem Kreis der Internetmilliardäre: dem libertären Risikokapitalgeber Peter Thiel. Dennoch hatte es einen Moment lang so ausgesehen, als ob man sich auf eine friedliche Koexistenz verständigen würde. Mitte Dezember trafen sich führende Vertreter von Amazon, Apple, Microsoft, Alphabet/ Google und Facebook mit dem designierten Präsidenten in New York.

Die Basis für die Annäherung war Trumps Vorhaben, den Steuersatz für im Ausland erwirtschaftete und in die USA zurückgebrachte Gewinne erheblich zu senken. Da die Tech-Branche davon profitieren würde, schien der Grundstein für eine Vernunftehe gelegt. Hierzu passt: Elon Musk, der Chef von Tesla Motors, und Travis Kalanick, der Boss des Fahrdienstvermittlers

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige