"Der Krach war das Ziel"

Der Grüne Peter Pilz wirft dem türkischen Präsidenten vor, in Österreich ein Spitzelwesen zu etablieren


Hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan Österreich und 31 andere Länder mit einem Spitzelnetzwerk überzogen? Der grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz ist davon überzeugt. Ihm wurden Dokumente zugespielt, anhand deren er nun nachweisen will, dass etwa Vereine in Österreich von der Türkei aus gesteuert werden. Einerseits um politische Gegner zu bespitzeln, andererseits um die türkische Bevölkerung im Ausland zu indoktrinieren.

Falter: Herr Pilz, Sie werfen dem türkischen Präsidenten vor, dass er Türken im Ausland bespitzeln lässt. Welche Belege haben Sie dafür?

Peter Pilz: Wir haben Dokumente aus 32 Staaten, von Österreich bis Japan, von Deutschland bis Australien. Aus den Schlüsseldokumenten sind Hauptinformanten erkennbar, wie etwa der Religionsattaché am Salzburger Generalkonsulat, der an die türkische Botschaft in Wien berichtet. Der Religionsattaché in Wien schickt das dann an Diyanet, die staatliche Religionsbehörde in Ankara, und die befindet sich im Büro

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