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Smarter Krawall: Die Wiener Band Thirsty Eyes

Lexikon | aus FALTER 08/17 vom 22.02.2017

Ein junger Mann mit spooky Kopfverband wütet über die Bühne, kiekst, brüllt und signalisiert Gefährlichkeit. Die Musik seiner Band Thirsty Eyes kommt aus der Rockgarage, anstatt dem naheliegenden Punk hat sie dabei aber eher Americana-Element und ein wenig Soul an Bord. An guten Abenden wirkt der Sänger wie eine smarte Version von Iggy Pop, während die Band klingt, als könnte sie auf der Stelle die Welt zerreißen, fokussiert, aufgekratzt und entschlossen. An weniger guten verdaddelt sie sich bisweilen noch ein wenig. Im Brut spielen die Wiener nun im Rahmen der Reihe Brutto; sie teilen sich den Abend mit der lokalen Elektro-Queer-Pop-Band Pop:sch und der in Wien heimisch gewordenen US-Theremin-Spielerin Pamelia Stickney.

Brut, Fr 21.00


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