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Gauß geht auf Reisen: Das ärmste Land Europas

SF | Lexikon | aus FALTER 08/17 vom 22.02.2017

Der hochgerühmte und mit vielen Preisen ausgezeichnete Salzburger Autor und Kritiker Karl-Markus Gauß gibt seit vielen Jahren die Zeitschrift Literatur und Kritik heraus. Seine eigenen Arbeiten pendeln zwischen Essays und Reisereportagen. Mit seinem neuen Buch "Zwanzig Lewa oder tot" ist er wieder bei letzterem Genre angelangt. Er reiste dafür nach Moldawien, dem ärmsten Staat Europas, erkundete ein ganz anderes Bulgarien als jenes, aus dem uns immer wieder schlechte politische Nachrichten erreichen, beobachtete in Kroatien das Wechselspiel von Erinnern und Vergessen und begab sich einst in der Vojvodina auf die Spur seiner donauschwäbischen Mutter. Gauß vereint in diesem Buch Reportage, Geschichte und Autobiografie zu einer ganz eigenen Form von Reiseliteratur. Einleitung und Gespräch mit dem Autor: Kurt Neumann.

Alte Schmiede, Mo 19.00


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