Putins blaue Freunde

Sie reisen gern nach Moskau. Sie fordern lautstark ein Ende der Sanktionen und haben sich für die nächsten fünf Jahre mit Wladimir Putins Partei Einiges Russland verpartnert. Was gefällt der FPÖ an Russland so gut?


BERICHT: NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 08/17 vom 22.02.2017


Illustration: PM Hoffmann

Auf dem Berg Athos reiht sich ein Kloster an das andere. Eremiten hausen in Felshöhlen und Hütten. Die autonome Mönchsrepublik auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki ist ganz dem lieben Gott gewidmet.

Vergangene Woche nahmen die Mönche aber einen durchaus weltlichen Pilger auf. Johann Gudenus, Vizebürgermeister von Wien und einer der engsten Vertrauten von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, verbrachte drei Tage auf dem heiligen Berg. „Zuerst war ich im serbisch-orthodoxen Kloster, danach im russisch-orthodoxen“, sagt er. Dort ist man Politikerbesuche gewohnt. Vergangenen Mai war Russlands Präsident Wladimir Putin hier auf Pilgerreise.

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