Nüchtern betrachtet

Am 19.2.2057 wäre Falco 100 geworden


Klaus Nüchtern
Feuilleton | aus FALTER 08/17 vom 22.02.2017

Angesichts der Weihefestspiele, die sich in den letzten Tagen und Wochen aus den Fernsehgeräten ergossen haben, möchte ich gerne die Limefanibe ins Leben rufen: die Liga der Menschen, denen Falco nichts bedeutet. Jahrzehntelang -zuletzt anlässlich des 30. Geburtstags von "Junge Römer", dem 30-jährigen Jubiläum der Nummer-eins-Platzierung von "Rock Me Amadeus" und zum 60. Geburtstag von Falcos Cousine Gabi (väterlicherseits) - haben uns Zeitgenossen, Weggefährten, Prominente, Popjournalisten und Fanclubpräsidenten die überragende Bedeutung des David Bowie von Margareten in allen Facetten -Vorwegnahme des Hip-Hop, Nachfolge von H.C. Artmann, Erfindung des Schießpulvers - auseinandergefaltet, jetzt kann man's bitte auch wieder lassen.

Entgegen anderslautenden Beteuerungen ist Falco ja schon 1998 gestorben (keine Ahnung, wo ich da gerade war!), die Wahrscheinlichkeit, dass Dolezal & Rossacher auch nächstes Jahr Wiederholungshonorare kassieren, ist also relativ hoch. Die Limefanibe

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