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"Wer kann sich das Heizen in Österreich nicht leisten?"


INTERVIEW: NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 08/17 vom 22.02.2017

Draußen rieseln die Schneeflocken vom Himmel, drinnen ist es kuschelig warm und gemütlich. Das gilt aber nicht für alle in Österreich. Für mehr als 100.000 Haushalte im Land ist der Winter ein finanzielles Problem. Sie können sich das Heizen kaum leisten. Konrad Pesendorfer, Chef der Statistik Austria, erklärt, was Energiearmut bedeutet.

Falter: Herr Pesendorfer, dieses Jahr ist der Winter wieder einmal richtig kalt. Haben es alle in Österreich schön warm zu Hause?

Konrad Pesendorfer: Kein Haushalt kommt bei diesen Temperaturen ohne Heizen aus. Einige können sich das aber leichter leisten als andere. Armut kennt man, aber was bitte bedeutet Energiearmut?

Pesendorfer: Von Energiearmut spricht man, wenn ein Haushalt armutsgefährdet ist und gleichzeitig überdurchschnittlich viel Energie verbraucht. Das heißt, das Haushaltseinkommen liegt mindestens 40 Prozent unter dem mittleren Haushaltseinkommen und die jährlichen Energiekosten zumindest 40 Prozent über dem Mittel der Energiekosten

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