Freundliche Übernahme

Warum der Mäzen Hans Peter Haselsteiner die Kunstsammlung des Baumax-Gründers Karlheinz Essl der Albertina übergab


ANALYSE: MATTHIAS DUSINI
Feuilleton | aus FALTER 08/17 vom 22.02.2017

Hans Peter Haselsteiner hat eine Bleibe für seine Kunstsammlung gefunden. Die 4600 Werke überwiegend österreichischer Künstlerinnen und Künstler, die der Industrielle 2014 von dem Klosterneuburger Unternehmer Karlheinz Essl gekauft hatte, werden der Albertina als Dauerleihgabe überantwortet (siehe auch S. 6).

Essl war im Frühjahr 2014 mit seiner inzwischen zerschlagenen Baumarktkette Baumax in Schwierigkeiten geraten. Um die Bankschulden zu tilgen, versuchte er, seine Kunst an den Staat zu verkaufen, ohne Erfolg. Haselsteiner sprang ein und stellte einen Bankkredit über 117 Millionen Euro auf, der durch die Versteigerung einzelner Werke refinanziert werden soll. Eine Auktion in London im Oktober 2014 brachte gleich einmal 60 Millionen, 40 Millionen sind noch ausständig.

Neue Eigentümerin der verbliebenen Werke wurde die Sammlung Essl GmbH; 60 Prozent gehören einer Haselsteiner-Stiftung, 40 Prozent der Familie Essl. Der Pressekonferenz von Kulturminister Thomas Drozda am vergangenen

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