Pop Tipps

Lust am Krach trifft auf sanfte Melancholie

GS | Lexikon | aus FALTER 09/17 vom 01.03.2017

Wolfgang Möstl ist der hardestworking man im heimischen Popuntergrund, bei rund 50 Alben hat der in Wien lebende Steirer als Produzent oder Musiker seine Finger im Spiel. Sein Soloprojekt Mile Me Deaf stand bisher für eine leiwande Mischung aus Noisepop und verschlurftem Indierock. Auch die neue Platte "Alien Age" prägt dieser charakteristische Mile-Me-Deaf-Vibe: Lust am Krach, wattiert in zarte Melancholie, dabei forsch und sanft einlullend zu gleichen Teilen. Und doch ist hier (fast) alles neu: Durch eine Handverletzung konnte Möstl nicht Gitarre spielen, also begann er für "Alien Age" mit einem Sampler zu arbeiten - und skurrile Quellen, von japanischer Folklore bis zu Traktorgeräuschen, in lässige Songs zu verwandeln.

Sargfabrik, Fr 21.00


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