Das Ei eines fahrenden Huhns

Kammerspiel in einer Triestiner Villa: Wie der Wiener Liedermacher Ernst Molden mit seiner Band das neue Album "Yeah" aufnahm

Feuilleton | Reportage: Stefanie Panzenböck | aus FALTER 09/17 vom 01.03.2017

In der Mitte des Raumes stehen brennende Kerzen, rund um sie liegen Kabel, die zu Gitarren, Verstärkern und Mikrofonen führen, dazwischen locker angeordnete Sessel. Ein Fenster ist mit einem dicken Mantel verhängt, um den Hall zu dämmen.

Etwas abseits hat der Tonmeister Thomas Pronai ein riesiges Mischpult aufgebaut, daneben steht eine kleine Kiste, in der sich schmale Tonbänder kringeln. Auf dem Sofa dahinter sitzt Produzent Kalle Laar mit einem Glas Wein und Laptop, auf der Terrasse raucht Knopfharmonikaspieler Walther Soyka eine Zigarette und schaut den Krähen am dunklen Triestiner Abendhimmel zu.

Im Esszimmer räumen Ernst Molden und der Gitarrist Hannes Wirth das Geschirr zusammen, während Sänger Willi Resetarits darauf wartet, dass sich das Wasser im Kocher erhitzt. Er bereitet den Tee zu, den er dann während der Aufnahmen trinkt.

Es ist ein Donnerstagabend Mitte Februar. Vier Tage zuvor sind Molden, Resetarits, Soyka und Wirth mit Produzent und Tonmeister in eine Villa in Triest

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