Herzige Kätzchen mit Hexenschatten

Klug und nah dran an der Gegenwart: wie das bezaubernde Kollektiv YZMA aus Theater angewandte Philosophie macht


Porträt: Martin Pesl
Feuilleton | aus FALTER 09/17 vom 01.03.2017

In der Mitarbeiterküche des Landestheaters Niederösterreich in St. Pölten gibt es nur laktosefreie Haltbarmilch mit reduziertem Fettanteil. "Sie ist seit zwei Wochen abgelaufen", stellt Florian Haslinger fest. Er ist Schauspieler beim Theaterkollektiv YZMA, das in seiner fünften Produktion erstmals mit den Bedingungen eines institutionalisierten Theaterbetriebs konfrontiert ist.

Neben der suboptimalen Milchsituation sind das: starre Probezeiten, erhöhter Druck, die Zusammenarbeit mit festen Ensemblemitgliedern und die Not, einen fertigen Bühnenbildentwurf zu präsentieren, bevor so etwas wie ein spielbares Stück greifbar ist.

Das Kollektiv um die Regisseurin und Philosophiestudentin Milena Michalek versucht, die Beschränkungen positiv zu sehen und, wie die eigentlich in Wien geborene Michalek in lupenreinem Bundesdeutsch sagt, "daraus 'ne Kraft zu machen". Ihr Stoff verlangt auch einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Im Auftrag des Landestheaters erarbeiten YZMA einen Abend

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