Österreich zuerst

Inländerbonus und Kindergeld - das frivole Spiel der Regierung mit Protektionismus und antieuropäischen Gefühlen

Einordnung: Benjamin Breitegger, Nina Brnada, Claus Heinrich, Nina Horaczek, Benedikt Narodoslawsky, Josef Redl, Armin Thurnher | Politik | aus FALTER 09/17 vom 01.03.2017


Fotos: H. Corn, Apa/G. Hochmuth, Lidl Österreich; Montage: Reini Hackl

Die beiden Alphatiere der österreichischen Politik, die vermutlich bei den künftigen Wahlkämpfen miteinander um das Kanzleramt ringen werden, profilieren sich gerade mit Inländerfreundlichkeit.

Bundeskanzler Christian Kern möchte einen Beschäftigungsbonus für Inländer, nein, für bereits im Inland lebende Menschen; sie sollen ausländischen Bewerbern um einen Arbeitsplatz vorgezogen werden. Außen- und Integrationsminister Kurz hingegen möchte die Familienbeihilfe für Kinder kürzen, die sich im Ausland befinden (genauer gesagt, will er sie dem Niveau des Landes anpassen, in dem sich die Kinder aufhalten; „sich auf EU-Ebene“ für eine Indexierung „einzusetzen“, steht im Koalitionsvertrag).

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