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Eine Band namens Walter, ein Album namens "Zoo"

GS | Lexikon | aus FALTER 10/17 vom 08.03.2017

Der aus der Mode gekommene männliche Vorname Walter ist als Bandname dann doch eher unauffällig. Ungewöhnlicher sind da schon die sogenannten Tags, die das Wiener Trio auf seiner Bandcamp-Seite zur Selbstbeschreibung verwendet: "austro-pop austrock dadaism pop rock surrealism Vienna", steht da. Dadaismus? Surrealismus? Und aber auch Austropop und -rock? Nun gut, der Austro-Faktor bleibt überschaubar, singen Walter doch in Englisch. Ihr aufgeweckter, von den präpunkigen Seventies geprägter Rockentwurf ist gut gelaunt, die Themenwahl auf dem nun vorzustellenden Album "Zoo" keineswegs uncharmant. "Geschichten, die das Tierreich so schreibt", erklärt die Band ihre Texte. "Verliebte Nashörner, frustrierte Löwen, selbstbewusste Nacktmulle, schlüpfrige Seidenraupen, kleine Fische mit großen Träumen und anderes Doppelbödiges "

Local, Mo 21.00


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