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Klassikrebell schlägt aus Beethoven Feuer

HR | Lexikon | aus FALTER 10/17 vom 08.03.2017

Mit seinem 1100 Kilometer von Moskau entfernten, in Perm residenten Orchester MusicAeterna hat sich der griechische Neurusse Teodor Currentzis nicht nur für Wien wieder mit der fulminant geigenden moldawischen Wahlschweizerin Patricia Kopatchinskaja zusammengetan, mit der er unlängst auch mit den Wiener Symphonikern und mit Tschaikowsky antrat. "Das Migrantenkind und der Glückssucher. Die Anarchistin und der Revoluzzer. Was für ein Traumpaar!", schwärmte unlängst die Zeit. Diesmal sind mit Mozarts D-Dur-Violinkonzert und Beethovens "Eroica" extravagante und kompromisslose Interpretationen der Klassik zu erwarten, die Currentzis wie auch die Solistin (ungehörig aufzumischen liebt. Ein Ausspruch von ihm: "Klassische Musik ist extrem. Ihr Geist ist wilder und rücksichtsloser, als wir das zu würdigen gelernt haben."

Konzerthaus, Sa 19.30


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