TEIL 3

"Wenn wir nicht anders auf die Frauen am Land zugehen, stirbt die Region"

Was genau macht eigentlich ein Regionalmanager? Horst Fidlschuster sorgt seit knapp 30 Jahren dafür, dass die Oststeiermark nicht zur Provinz wird. Was es dafür braucht: Intelligenz, Solidarität und Frauen

Interview: Verena Randolf | Landleben | aus FALTER 10/17 vom 08.03.2017


Foto: Christopher Mavrič

Horst‘, hat meine Mutter immer zu mir gesagt, ‚ich hab keine Ahnung, was du tust … aber was Schlechtes kann’s ja nicht sein. Du bist so oft in der Zeitung!‘“ Horst Fidlschuster ist seit knapp 30 Jahren Regionalmanager in der Oststeiermark, einer von sieben gesetzlichen Großregionen des Bundeslandes. Das Gespräch fand in Wien statt, im Wirtshaus Orlik. Gleich zu Beginn lief dort Wolfgang Ambros’ legendäres Lied „Es lebe der Zentralfriedhof“. Ein guter Anlass, um über Klischees zu sprechen. Etwa über die steirische Band STS, die 1984 mit ihrem Hit „Fürstenfeld“ die Oststeiermark bekannt machte.

Falter: Herr Fidlschuster, wie ist das so in Fürstenfeld? Schwarze Lippen, grüne Haar? Immer noch ein Skandal?

Horst Fidlschuster: Nein, das ist lange her. Diese Zeiten sind vorbei. Natürlich sind am Land noch gewisse Vorurteile da, aber auch das ist seit STS um vieles besser geworden.

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