So tricksen Sie die Hacker aus

Die CIA spioniert uns über Smartphones aus, in Österreich explodiert die Internetkriminalität. Wie kann man sich schützen?

LEITFADEN: BENJAMIN BREITEGGER UND ANNA GOLDENBERG ILLUSTRATION: OLIVER HOFMANN | MEDIEN | aus FALTER 11/17 vom 15.03.2017


Illustration: Oliver Hofmann

Vault 7. So heißt das Leak, das die US-Regierung seit vergangener Woche zur Weißglut treibt. Die Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte mehr als 8700 Dateien, die zeigen, wie der US-amerikanische Geheimdienst CIA elektronische Spionage betreibt – und die Betriebssysteme von Smartphones und Tablets normaler Bürger knacken kann. Statt sich für die grobe Verletzung der Privatsphäre zu entschuldigen, fahnden die US-Behörden nach dem Whistleblower. Die akute Gefahr, selbst gehackt zu werden, steigert das allerdings für die meisten Nutzer nicht. Denn Wikileaks hat die detaillierten Angriffsmethoden nicht preisgegeben und die Hersteller über die Sicherheitslücken informiert.

Wie wichtig Datenschutz auch in Österreich ist, zeigt die neue Kriminalitätsstatistik des Innenministeriums: Kein Deliktsbereich ist so rasant angewachsen wie jener des Cybercrime, der vor allem den illegalen Zugriff auf Computersysteme betrifft. Das Bundeskriminalamt sieht den Grund der Zunahme in der Verbreitung von sogenannter Ransomware, Schadsoftware, die Daten verschlüsselt, woraufhin vom Nutzer Lösegeld gefordert wird, um sie wieder zugänglich zu machen.

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