Seid umschlungen, Millionen

Die Wiener Philharmoniker werden 175 Jahre alt. Neben ihnen gibt es noch drei weitere sinfonische Orchester in der Stadt. Wie gehen die Traditionsunternehmen in die Zukunft?

Recherche: Miriam Damev, Stefanie Panzenböck
Feuilleton, FALTER 12/17 vom 22.03.2017


Das Gold schimmert an der Decke und an den Wänden, die Plätze für das Publikum sind schlicht, der Bühnenboden ist alt und abgenutzt. Ältere Damen in Abendkleid und mit Hochsteckfrisur gehen mit ihren Begleitern bedächtig zu ihren Plätzen, jüngere Paare haben sich eingefunden, dazwischen tummeln sich Touristen und einige Studenten. Manchen Besuchern sieht man an, dass sie zum ersten Mal hier sind, unsicheren Blickes und Schrittes suchen sie ihren Weg.

Der Goldene Saal des Wiener Musikvereins ist der berühmteste Konzertsaal der Welt und jeden Abend ausverkauft. Neben vielen internationalen Orchestern treten hier auch alle vier sinfonischen Orchester der Stadt auf, die Wiener Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, das ORF Radiosymphonieorchester (RSO) und das Tonkünstler-Orchester.

Kein anderer Ort der Welt wird so stark mit klassischer Musik in Verbindung gebracht wie Wien, kaum ein Orchester wird häufiger genannt als die Wiener Philharmoniker; ihr Neujahrskonzert aus dem Goldenen Saal wird in über 90 Länder übertragen.

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