7 Sachen, die Sie über den Johann-Nepomuk-Berger-Platz nicht wussten

Stadtleben, FALTER 12/17 vom 22.03.2017

Warum, bitte, soll ich mich für den Johann-Nepomuk-Berger-Platz interessieren?

Weil hier ab Juli alles gesperrt und ab Schulbeginn alles anders wird.

Wieso?

Weil die Straßenbahnlinien 2 und 44, die dort zusammenkommen, ab Herbst einen Teil ihrer Strecken tauschen.

Was macht das für einen Sinn?

Derzeit fahren der 2er und der 46er parallel zueinander von Ottakring zum Dr.-Karl-Renner-Ring. Der 43er und der 44er tuckeln auf einer Trasse zum Schottentor. Künftig fährt der 2er von Dornbach zum Dr.-Karl-Renner-Ring und der 44er von Ottakring zum Schottentor.

Wird der 43er damit endlich gemütlicher?

Das ist die Idee dahinter. Bis die U5 kommt, soll diese stark beanspruchte Linie nach Hernals entlastet werden.

Okay, und was bringt das dem Platz?

Er wird komplett umgestaltet und soll nicht mehr als Verkehrsknotenpunkt, sondern als Park erlebt werden. Die Gleise werden an den Rand des Platzes verlegt, das ergibt eine neue Grünfläche von 3800 Quadratmetern. Und wenn ich mitgestalten will? Dann bitte dorthin schauen: www.wienerlinien.at/jnb

Letzte Frage: Wer war eigentlich dieser Johann Nepomuk Berger?

Ein linker Politiker zu Zeiten der Monarchie. Er lebte von 1816 bis 1870 und arbeitete als Politiker, Schriftsteller und Rechtsanwalt. Früher hieß der Platz übrigens Marktplatz, ab 1942 Lerchenfeldplatz.

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FALTER 21/19
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