Trendwende auf dem Arbeitsmarkt

Die Politik hat einige arbeitsmarktpolitische Schritt e richtig gesetzt, jetzt muss sie auf diesem Pfad bleiben


Kommentar: Markus Marterbauer

Falter & Meinung, FALTER 13/17 vom 29.03.2017

Auf dem Arbeitsmarkt tut sich Erstaunliches: Nach fünf Jahren geht die Arbeitslosenzahl seit November 2016 zurück. Gleichzeitig steigt die Zahl der Beschäftigten um fast 60.000. Das betrifft nicht nur schlechte Teilzeitjobs, auch die Vollzeitbeschäftigung nahm gegenüber dem Vorjahr um gut 30.000 zu.

Finanzkrise und EU-Sparpolitik haben in Österreich seit 2008 300.000 Jobs gekostet, die Beschäftigung ist nur noch so verhalten gestiegen wie in Deutschland. Paradoxerweise sank dort die Arbeitslosigkeit, während sie sich hier erhöhte. Das weist auf eine zweite, neben der Finanzkrise bedeutende Ursache der Arbeitslosigkeit hin: Bei uns kamen immer mehr Menschen auf den Arbeitsmarkt, während ihre Zahl in Deutschland zurückging. Das hat zwei Gründe: Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter stieg kräftig, vor allem durch Zuwanderung aus Deutschland und Osteuropa, zudem blieben wegen der Pensionsreformen mehr Ältere auf dem Arbeitsmarkt. Schwache Nachfrage und steigendes Angebot an

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