7 Sachen, die Sie über die Zukunft der Wiener U-Bahn nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 13/17 vom 29.03.2017

Demnächst sollen in Wiener U-Bahn-Stationen Musiker live spielen dürfen wie auf der Kärntner Straße oder am Graben?

Genau. SPÖ-Stadträtin Ulli Sima will damit das subjektive Sicherheitsgefühl in U-Bahn-Stationen heben.

Wer darf dort spielen?

Der oder die, die bei einem Casting im Frühjahr ausgewählt werden. Derzeit ist das Ganze aber nur ein Pilotprojekt.

Warum?

Weil es nur die U-Bahn-Station Westbahnhof betrifft.

Wer ist Vorbild für die Aktion?

London. Sima sagte selbst, sie hätte es als "sehr angenehm" empfunden, wenn auf verlassenen Bahnsteigen zumindest die Klänge einer Akustikgitarre zu hören seien.

Cool, Österreich sucht den Superstar in der Wiener U-Bahn?

Genau. Sima erhofft sich auch, dass die eine oder andere Musikerkarriere aus dem Pilotprojekt entsteht.

Auf den U-Bahn-Steigen wird es also belebter?

Auf jeden Fall. Sima will nämlich auch die Servicemitarbeiter aus ihren Stationshäuschen holen und rausschicken -als Ansprechpartner für alle Fragen, aber auch als Hüter der "Hausordnung".

Wäre es da nicht auch besser, man räumt die Gratiszeitungsboxen weg?

So wünscht es sich die Sektion Acht der SPÖ. Ein entsprechender Antrag wird am SPÖ-Parteitag am 29. April eingebracht.


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