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IT-Kolumne


Anna Goldenberg
Medien | aus FALTER 13/17 vom 29.03.2017

Seit vergangenem Jahr betreue ich die Leserbriefseite des Falter mit, die korrekterweise Leser - E-Mail-Seite heißen müsste, denn ich hielt seitdem bestimmt nicht mehr als drei papierene Zusendungen in der Hand. Der Posteingang verrät viel über die menschliche Psyche und ihre E-Mail-Gewohnheiten. Da gibt es etwa jenen eifrigen Schreiber, der in seiner Signatur die Geheimdienste, die seine E-Mails angeblich lesen, grüßen lässt. Andere haben das Bedürfnis, den Falter an ihren übrigen Korrespondenzen teilhaben zu lassen. Letztens trudelte zum Beispiel ein E-Mail an die Mitglieder der österreichischen Bischofskonferenz ein.

Natürlich gibt es jede Menge provokante, kluge, witzige Zusendungen zu den Geschichten. In den letzten Wochen ließ ein Falter-Cover die Wogen hochgehen, es zeigte einen Amethyst vor dem weiblichen Geschlechtsorgan. Darf man so viel Schamhaar zeigen? Nein, meinten einige, ja, widersprachen viele andere. Eine Leserin argumentierte, Haut und Haare zu zeigen sei ein Zeichen von Freiheit und Selbstbewusstsein -und schickte im Anhang ein stolzes Beweisfoto mit.

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FALTER 50/18

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