Empfohlen Rögl legt nahe

György Ligetis Etüden für Klavier

Lexikon | aus FALTER 13/17 vom 29.03.2017

Beim Abschlusskonzert der Masterclass Thomas Hell spielen Studierende des Instituts für Konzertfach Klavier der mdw Musik, deren Vortragsbezeichnungen "von ppppppp bis ffffffff" reichen. Ligetis Ètudes pour piano - nach Bach und Beethoven so etwas wie der dritte Band des Neuen Testaments -entstanden in der Zeit zwischen 1985 und 2001 und sind inspiriert von den großen Etüdenzyklen von Frédéric Chopin, Franz Liszt und Claude Debussy, den "Studies for Player Piano" von Conlon Nancarrow, aber auch der polyrhythmischen Schlagzeugmusik zentralafrikanischer Völker. Die extreme Komplexität der Etüden ist in der Klaviermusik einzigartig.

Arnold Schönberg Center, Mi 19.30


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