Der schwierigste Patient der Stadt

Seit 25 Jahren wird am Wiener Krankenanstaltenverbund herumgedoktert. Woran leidet der KAV eigentlich?


Recherche: Birgit Wittstock
Politik | aus FALTER 13/17 vom 29.03.2017


Foto: Katharina Gossow

Da ist eine Baustelle, die nicht und nicht fertig wird, das Krankenhaus Nord. Da ist einer der größten Arbeitgeber des Landes Wien, der Krankenanstaltenverbund (KAV), der sie betreibt und nicht nur deswegen in der Kritik steht. Da ist eine Entlassung, jene von Udo Janßen, bislang Chef des KAV. Da ist die rote Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger, neu im Amt, die letzte Woche als eine ihrer ersten Taten Janßen entließ. Da ist der Rechnungshof, der dem KAV kein gutes Zeugnis ausstellt. Da sind die Ärzte, die streiken. Und dann sind da noch die Patienten, um deren Gesundheit es bei alldem schließlich geht.

Das Vertrauen sei verlorengegangen, sagte Stadträtin Sandra Frauenberger, als sie vergangene Woche den Rausschmiss Janßens bekanntgab. Bis Ende Mai soll nun ausgetüftelt werden, wie es mit dem KAV weitergeht. Der Chefposten wird neu ausgeschrieben, der städtische Spitalskonzern soll neu organisiert werden. Wieder einmal.

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