In der Schreibwerkstatt

Die Wiener Wortstaetten haben das Projekt "Writer 's Room" initiiert. Dabei schreiben fünf Autoren gemeinsam an einem Stück


Reportage: Martin Pesl
Feuilleton | aus FALTER 13/17 vom 29.03.2017

Kann das überhaupt gehen, im großen Kollektiv ein Theaterstück zu schreiben? Was bleibt da vom Einzelnen noch übrig? Die fünf Autoren im "Writer's Room" und ihre Betreuer von den Wiener Wortstaetten - ein Theaterprojekt, das internationale und heimische Dramatiker vernetzt und fördert -sagen: Natürlich geht das.

Sie tun es seit letztem Herbst und sind voller Zuversicht, trotz oder gerade wegen des höchst inhomogenen Teams. Da ist der 1944 geborene Wiener Gustav Ernst, ein alter Theaterhase. Auch die Thüringerin Olivia Wenzel hat schon fürs Deutsche Theater Berlin und den Steirischen Herbst geschrieben. Der Austromoldawier Magnus Nedov und die Rumänin Alexandra Pâzgu zählen dagegen noch zum Schreibnachwuchs.

Der Großteil der Arbeit funktioniert über ausführliche Besprechungen und "Hausaufgaben", aber einzelne Szenen wurden wirklich zu mehrt geschrieben: einer am Laptop, die anderen dahinter. Ihr "Writer's Room", ihre Schreibwerkstatt, ist ein heller Probenraum mit Raucherterrasse

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