Schützt das Erbe!

Warum ich gegen das Hochhaus am Heumarkt stimmen werde. Ein Einspruch

Widerrede: Wolfgang Zinggl
Stadtleben, FALTER 13/17 vom 29.03.2017

Die Unesco ist eine völkerverbindende Organisation. Sie ist Teil der UNO, kümmert sich um globale Bildungs-und Kulturpolitik und orientiert sich an ihren gemeinsam mit allen Staaten ausgehandelten Regeln. Mag sein, dass sie gerade deswegen nicht immer allen Wünschen der Regierenden entspricht. Das ist der Sinn von völkerrechtlichen Verträgen. Einmal unterzeichnet, sollten sie unabhängig von aktuellen Präferenzen aus Politik und Wirtschaft wirksam bleiben. Die Genfer Flüchtlingskonvention beispielsweise bemüht sich um faire Behandlung von Flüchtlingen, auch wenn die gerade wenig willkommen sind.

Österreich hat die Konvention zum Schutz des historischen Welterbes ratifiziert. Diese Konvention verpflichtet die Regierung, alles zu tun, um für künftige Generationen zu erhalten, was für die ganze Welt von kultureller Bedeutung ist. "Wenn man den Vertrag eingeht, muss man die Unesco als Korrektiv anerkennen", sagt die Wiener Planungsstadträtin Maria Vassilakou (siehe dazu auch Interview

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