Meuterei auf dem Mönchsberg

Museumsdirektorin Sabine Breitwieser fehle die soziale Kompetenz, behauptet der Salzburger Kulturlandesrat und lässt ihren Arbeitsvertrag enden. Über das Scheitern einer Perfektionistin


Die Leise geht laut. Nach nur fünf Jahren wird im Jahr 2018 der Arbeitsvertrag der Kulturmanagerin Sabine Breitwieser, 55, mit dem Museum der Moderne (MdM) in Salzburg wahrscheinlich auslaufen. Schon als sie 2013 in die Mozartstadt kam, wirbelte Breitwieser Staub auf, denn sie brachte die Sammlung der Generali Foundation mit, die als untrennbar mit dem Sitz in Wien verbunden galt. Nun sorgt die Ausstellungsmacherin wieder für Aufsehen, allerdings unfreiwillig. Der grüne Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn will sie loswerden. "Ihre fachliche Kompetenz steht außer Diskussion", sagt Schellhorn. "Aber soziale Kompetenz hat für mich denselben Stellenwert, und die fehlt ihr."

Breitwieser wäre damit die erste Museumsdirektorin in Österreich, die aufgrund von Fehlern im Personalmanagement abtreten muss. Lediglich ein klärendes Gespräch bei Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) am 4. April könnte noch eine Wende bringen, denn Haslauer hatte den Deal mit der Generali Versicherung, dem

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