Aufstand der Zwerge im grünen Land

Nicht der Ausschluss der Jungen Grünen ist das Problem. Sondern dass die Partei diesen Konflikt derart eskalieren ließ


KOMMENTAR: NINA HORACZEK

MEINUNG, FALTER 14/17 vom 05.04.2017

Die Jungen Grünen wälzen spannende Pläne mit ihrer Mutterpartei: "Die Grünen müssen auf den Kopf gestellt werden, egal ob sie das als Partei überleben oder nicht", stand in der Zeitschrift Blattlinie, ihrem Zentralorgan. Jetzt stehen die Grünen zwar nicht Kopf, aber ohne Jugend da. Vorige Woche schloss die Partei ihre Jugendorganisation aus. Die Junioren weigern sich, bei den anstehenden Hochschülerschaftswahlen die offi zielle grüne Studentenorganisation "Grüne und alternative Student_innen" (Gras) zu unterstützen. Stattdessen wollen die Youngsters für die Gras-Abspaltung "Grüne Studierende" wahlkämpfen. Dieses Splittergrüppchen will an den Unis Graz und Linz antreten.

Kaum rausgeschmissen, fliegen den Jungen Grünen die Sympathien zu. Der FM4-Moderator Martin Blumenau versuchte sich sogar als Familientherapeut: die böse Mutter alias Parteichefin Eva Glawischnig habe der Tochter mit Hausarrest gedroht, "weil die kleine Krätzn gemein zu einem anderen Geschwisterl war und

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