Das Bullerbü-Idyll und der Terror

Nach dem islamistischen Anschlag in Stockholm zeigt Schweden seine Offenheit. Wie lange noch?

GASTKOMMENTAR: CARL HENRIK FREDRIKSSON | Falter & Meinung | aus FALTER 15/17 vom 12.04.2017

Am Freitagnachmittag letzter Woche bahnte sich ein gestohlener Lkw seinen Weg durch die Fußgängerzone auf der Drottninggatan in Stockholm, eine der beliebtesten Einkaufsstraßen der schwedischen Hauptstadt. Ein Terrorist tötete mindestens vier Personen und verletzte 15 weitere. Die Szenen, die jetzt in die Welt gesendet werden, erinnern stark an das, was sich letzten Sommer auf der Strandpromenade in Nizza zugetragen hat, auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin oder, vor ein paar Wochen erst, auf der Westminster Brigde in London. Alles deutet darauf hin, dass die Ereignisse in Stockholm ein Beispiel für jene neue Art von Terrorismus sind, bei dem gewöhnliche Verkehrsmittel in den Händen einzelner Täter zu tödlichen Waffen werden.

Wenn die angereiste ORF-Korrespondentin den Eindruck vermittelt, dass keiner verstehe, wie das in diesem "weltoffenen Schweden" passieren konnte, und internationale Zeitungen hartnäckig wiederholen, dass das Land nun zum ersten Mal von einem

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