Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Die Marktserie: Der Naschmarkt - dem großen Klagen zum Trotz noch immer außergewöhnlich


LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER

Stadtleben, FALTER 15/17 vom 12.04.2017

Ja, am Naschmarkt gibt es sehr viele Standeln mit Gastronomie drin, die man sich sparen könnte; und ja, am Wochenende werden Massen von Bustouristen durchgeschleust; und ja, die Souvenirläden und Stände, an denen einem mit den immer gleichen gefüllten Oliven vorm Gesicht herumgefuchtelt wird, sind deprimierend. Nur war das fast nie anders. Die Vorstellung vom Naschmarkt als makelloses Feinkostparadies ist eine Illusion, in den 80er-Jahren konnte man sich hier noch Jeans und Sneakers kaufen, Klumpert gab's hier immer schon, nur will sich daran kaum wer erinnern. Der Tenor lautet: "Am Naschmarkt kann man nicht mehr einkaufen."

Und das ist halt ein Blödsinn. Die 2,3 Hektar, die der Naschmarkt in seiner heutigen Form umfasst, stellen nach wie vor die beste Quelle für Feinkost und Spezialitäten der besonderen Art in dieser Stadt dar -mit viel Luft nach oben.

In der ersten Folge der Grätzel-Marktserie werden jene Stände am Naschmarkt vorgestellt, die echt einen Umweg wert sind, wo es das

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