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Neues vom Steirischen Herbst

Feuilleton | aus FALTER 15/17 vom 12.04.2017

Die Kunsthistorikerin Ekaterina Degot wird neue Intendantin des Steirischen Herbsts. Die gebürtige Russin folgt damit Veronica Kaup-Hasler nach, die heuer ihre elfte und letzte Festivalausgabe gestalten wird. Degot, Jg. 1958, ist derzeit noch in Köln tätig, sie leitet dort die Akademie der Künste der Welt. Degot begann ihre Karriere als Kuratorin in Moskau, schon in den 1990er-Jahren besuchte sie Veranstaltungen des Steirischen Herbsts. Das Festival für zeitgenössische Kunst findet heuer zum 50. Mal statt, Kaup-Hasler kündigte 2016 an, sich nicht mehr bewerben zu wollen. Mit der neuen Intendantin könnte sich der Schwerpunkt von der Musik Richtung bildende Kunst verschieben. Bei der ersten Pressekonferenz in Graz versprach Degot, "noch mehr Avantgarde" ins Programm bringen zu wollen sowie Mittel-und Osteuropa stärker ins Blickfeld zu holen und für kontroverse Diskussionen zu sorgen. Für die Intendanz bewarben sich insgesamt 78 Personen, davon 31 Frauen und 47 Männer. 28 Bewerber kamen aus Österreich.


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