Gemma, Euer Gnaden!

Emmanuel Macron, Favorit im französischen Präsidentschaftswahlkampf, entzieht sich Festlegungsversuchen

PORTRÄT: GEORG RENÖCKL
Politik, FALTER 15/17 vom 12.04.2017

Nicht schlecht für einen Anfänger: Emmanuel Macron, 39, bestreitet gerade den ersten Wahlkampf seines Lebens. Vor drei Jahren kannte ihn kein Mensch. Heute ist er der klare Favorit im Rennen um das Amt des französischen Staatspräsidenten.

Viel hat er von amerikanischen Wahlkämpfen gelernt, vom Tür-zu-Tür-Campaigning auf Basis von Big Data bis zu Auftritten ohne Pult inmitten enthusiasmierter junger Menschen aus gutem Hause. Dabei hat er wenig von einem Volkstribun, sein Charme entspricht den kühlen Blautönen des guten Tuchs, in das er stets gehüllt ist. Auf Provokationen reagiert Macron mit gedrechselten Sätzen, die jede Emotion erdrosseln. Wettert er einmal gegen den US-Präsidenten "Monsieur Trömp", wirkt sein Zorn einstudiert. Und selbst wenn er sich gelegentlich vor dem Mikro heiser brüllt, spürt man, wie sehr sich der Mann auch dabei noch unter Kontrolle hat.

Etwas kopflastig klingen auch die Unterstützungserklärungen für den Senkrechtstarter, die in letzter Zeit vermehrt

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