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Ein König aus Ghana lädt nachdrücklich zum Tanz

GS | Lexikon | aus FALTER 15/17 vom 12.04.2017

Wie das schon losgeht! Ein Bass oder auch ein Synthesizer sorgt für minimalistisches Brummen, darüber hebt ein Chor an, um die Jugend Ghanas zu beschwören. Nach rund 20 Sekunden setzt der Beat ein. Er ist nicht fett, eher das Gegenteil davon. Anstatt wuchtig alles niederzuwalzen, klöppelt er halt so vor sich hin. Aber das Klöppeln ist genau richtig in dieser Form. Und dann hebt die Hauptstimme an, um sich aufgekratzt-zornig und dabei doch auch irgendwie cool in Stichwortform über die Probleme Afrikas auszubreiten. Willkommen bei "1000 Can Die", dem neuen Album von King Ayisoba, einem Star der Musikszene Ghanas, das die traditionelle Musik des Landes auf mitreißende Art mit zeitgenössischen Elementen kombiniert. Ein echter Burner, jetzt auch live zu erleben.

Fluc, Fr 20.00


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