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Das österreichische Kabarett macht einen Sprung nach vorne: Frauen erobern die Kleinkunstbühnen des Landes und befreien den Humor von Klischees

ÜBERBLICK: STEFANIE PANZENBÖCK UND MARTIN PESL | Feuilleton | aus FALTER 15/17 vom 12.04.2017


RaDeschnig – Birgit und Nicole Radeschnig
Foto: Heribert Corn

In Österreich hat man’s gern gemütlich. Die Tradition zählt viel, auch im Kabarett. Die Alpenrepublik kann sich zwar einer hohen Dichte an brillanten Kabarettisten rühmen, wie Lukas Resetarits, Josef Hader, Thomas Maurer und Alfred Dorfer. Auch Frauen wie Andrea Händler, Dolores Schmidinger oder Monica Weinzettl feierten immer wieder Erfolge. Der Spielplatz „Kabarett und Humor“ gehörte aber den Männern der Szene.

Das ändert sich gerade. Künstlerinnen starten mit Programmen durch, die nicht nur Frauen als humoristische Wesen sichtbar machen, sondern das Kabarett entscheidend verändern. Ihre Programme sprengen Genregrenzen, die Kleinkunst wird neu definiert. Geschlechterklischees halten sie für entbehrlich und wundern sich, wie viel Erfolg man damit auch heute noch haben könnte. Sie haben sich ihre eigenen Wege gesucht. An ihnen vorbei führt allerdings keiner mehr.

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