Finanzminister stoppt Transparenz

Hans Jörg Schelling will Ausnahmen für Landesgesellschaften bei Geldwäschegesetz


RECHERCHE: JOSEF REDL
Politik | aus FALTER 15/17 vom 12.04.2017

Sie wären der Schlüssel zur Lösung etlicher Korruptionsfälle: Briefkastenfirmen, die an exotischen Orten mit paradiesisch niedrigen Steuersätzen eingetragen sind. Nicht nur der demnächst anstehende Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der möglicherweise kriminellen Begleiterscheinungen des Eurofighter-Ankaufs wird sich einigen dieser Gesellschaften widmen.

Meist scheitern parlamentarische Kommissionen oder Ermittlungsbehörden daran, Licht in das blickdichte Dunkel von Firmen auf den British Virgin Islands, den Kanalinseln Guernsey und Jersey oder den Bahamas zu bringen. Eine Postadresse und ein paar Strohleute als Geschäftsführer sowie Treuhänder, die auf dem Papier die Anteile halten - mehr geben die offiziellen Register selten preis. Geschweige denn den Namen der eigentlichen Eigentümer oder Geldempfänger.

In den vergangenen Jahren hat es mehrfach konkrete Einblicke in dieses globale Dickicht an Briefkastenfirmen gegeben. Sei es über bankinterne Daten, die Steuerbehörden

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