IT-Kolumne

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ANNA GOLDENBERG
Medien | aus FALTER 16/17 vom 19.04.2017

So sehen also heutzutage Generationskonflikte aus: Der 17-jährige US-amerikanische Schüler Jason Stillman berichtete in der New York Times, er sei zu einem Meeting einer Softwarefirma eingeladen worden. Weil sich alle anderen fleißig Notizen machten, tat er es auch - auf seinem Smartphone. Danach wurde er vom Chef zurechtgewiesen: Es sei sehr unangebracht, während einer Besprechung den Freunden zu schreiben oder Twitter zu checken.

Zum Glück ist Stillman aber auch gemeinsam mit seinem Vater Co-Autor des Buches "GenZ@Work" über die "Generation Z", die Jahrgänge 1995 bis 2012, und klärt als Zusatzhausübung verunsicherte Oldies über die Arbeitseinstellung der Jungen auf. Zum Beispiel tippen die halt gern, bis die Daumen krachen. Wer das nicht weiß, sondern sich nur an gängige Höflichkeitsnormen hält - Smartphone-Screens anderer Menschen auszuspechteln ist ein No-Go! -, nimmt halt gleich das Schlimmste an. Dabei sind die Z-er gar nicht so viel auf Twitter. Das wurde nämlich längst von Snapchat und Youtube abgehängt.


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