Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

MARIANNE SCHRECK | Falter & Meinung | aus FALTER 16/17 vom 19.04.2017

Frauen "sichtbar machen". Das ist im Haus der Satz, wenn es darum geht, die Mitarbeiterinnen der Zeitung zu exponieren. Dieser Satz hat allerdings einen Haken: Umgemünzt auf Männer funktioniert er nicht frei von Ironie. Deswegen sollte die Devise eigentlich heißen, Frauen oder Männer dann zu zeigen, wenn sie es sich verdient haben. Aber, der nächste Haken, so viel Platz gibt es hier nicht.

Bei dieser Ausgabe schaut es so aus, als wäre sie nur von Männern gemacht worden, geht man nach der "Kopfleiste" gleich rechts. Der momentane, in Sitzungen oft aufs Neue diskutierte Sinn dieser Fotospalte ist, externe Autoren und Autorinnen in Kürze vorzustellen, um zu zeigen, mit welch klugen Köpfen wir kooperieren. Diesmal hat tatsächlich keine einzige freie Autorin mitgearbeitet. Die großen Geschichten haben die fixen Redakteurinnen Nina Brnada, Nina Horaczek, Stefanie Panzenböck, Nathalie Großschädl und Birgit Witt stock alleine gestemmt. Stimmt nicht ganz, etliche fest angestellte und eben freie Kollegen haben mitgewirkt. Von der Anzeigenabteilung, der Produktion und dem Programm ganz zu schweigen, beiderlei Geschlechts. Deswegen halten wir uns -der Definition ergeben - daran, die freien Autoren zu zeigen und die fix angestellten Redakteurinnen beim Namen zu nennen. Soviel zum Thema Ökonomie und Konsequenz, die Diskussion geht weiter.

Übrigens Programm: Barbara Fuchs ist aus der Karenz zurückgekehrt und produziert voller Esprit das Kulturleben in Form unserer Falter:Woche. Willkommen!


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