Zurück an den Herd

In einer Werkstatt im Wuk bauen ehemalige Obdachlose eine Küche für ihre neue Wohnung. Designer und Sozialarbeiter helfen dabei

Feuilleton | aus FALTER 16/17 vom 19.04.2017

Es riecht stark nach Holz, die Geräusche der Bohrmaschine werden lauter, je näher man der kleinen Werkstatt im Wiener Wuk kommt. In der Mitte des Raumes ist eine große Arbeitsfläche aufgebaut, zwei Männer schrauben Holzstücke zu einem Rahmen zusammen, eine Frau schleift Bretter ab, während ein Kollege neue Platten holt.

Seit mehreren Wochen arbeiten hier ehemalige Obdachlose gemeinsam mit einem Designer, einer Architektin, einer Sozialarbeiterin und dem Wuk-Werkstättentischler zusammen an einer Küche, die die frischgebackenen Wohnungsmieter für ihr neues Heim nachbauen können. Ein Küchenblock ist bereits fertig. Ausgangspunkt der Arbeit ist ein quadratisches Spülbecken, das in jeder Wohnung schon vorhanden ist. Drumherum entsteht die Küche. Anschließend an die Spüle wird eine 1,2 Meter lange Arbeitsfläche montiert, darunter werden Kästen eingebaut, darüber kommt ein Aufbau aus Brettern, in die man weitere Abstellflächen oder Körbe einhängen kann. "Alles muss in einem

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