Die Zukunft der Vergangenheit

Der Wiener Dokumentarist Michael Palm geht der Frage nach, was vom Film in der digitalen Ära übrig bleibt

INTERVIEW: MICHAEL OMASTA | FEUILLETON | aus FALTER 17/17 vom 26.04.2017

Was ist Film? Die Frage, die Filmtheoretiker wie André Bazin in den 1950ern stellten, ist mit dem Siegeszug der digitalen Laufbilder aktueller denn je. Von der Antwort darauf hängt nicht zuletzt ab, was vom Film übrig bleiben wird. Und wie bleiben Bilder in Erinnerung, wenn sie keine analoge, keine materiale Grundlage mehr haben?

Mit seinem auf Initiative des Österreichischen Filmmuseums entstandenen Essayfilm "Cinema Futures" plädiert Michael Palm, theoretisch versierter Dokumentarist aus Wien, für einen differenzierten, medienspezifischen Zugang, bei dem Film als eigenständiges künstlerisches Medium ernst genommen wird. Dank vieler Filmausschnitte und Gesprächen mit Archivaren und prominenten Regisseuren öffnet Palm die bis heute fast nur in Fachkreisen geführte Debatte um die Zukunft des Films auch einem breiteren Publikum.

Falter: Herr Palm, Ausgangspunkt Ihres Films ist ein Schwarzweißfoto einiger Geschäftsleute, die sich in New York treffen und Rollen mit analogem Film

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