Holzer am Markt: der Kutschkermarkt

Florian Holzer schaut sich Wiens Märkte ganz genau an. Sein Grätzel-Report wird zum Marktrundgang. Nächste Woche: der Hannovermarkt | ESSEN TRINKEN STADTLEBEN | aus FALTER 17/17 vom 26.04.2017

Währing verfügt tatsächlich noch über drei Märkte und zählt damit gemeinsam mit der Leopoldstadt zu den Marktspitzenreitern Wiens. Also zumindest quantitativ. Denn den Gersthofer Markt kann man in seinen Rumpfbeständen als solchen eigentlich kaum mehr erkennen, und der Markt am Johann-Nepomuk-Vogl-Platz lebt letztlich von einem einzigen guten Standl.

Auch um den Kutschkermarkt war es nicht so wahnsinnig gut bestellt: ein Straßenmarkt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, aber sonst nichts Festes, nichts Fixes, Standln, Wagen, ein paar Geschäfte und Tschocherln. Der Kutschkermarkt schien zum Sterben verurteilt. Aber heute ist auf einmal alles ganz anders. Heute ist der Kutschkermarkt lebendig und genießt weit über die Bezirksgrenzen hinaus einen Ruf als exklusive Feinkostadresse für alle Gelegenheiten. Sterben ist hier mittlerweile keine Option mehr.

Der Faktor Irene Pöhl Was an zwei oder drei Faktoren liegt, die effektiv anders geartet sind als bei allen anderen Märkten in Wien:

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